Ferrata; Klettersteig; Klettersteige; Bergtour; Bergtouren;

Ferrata

"Ein Gipfel gehört dir erst,
wenn du wieder untern bist.
Denn vorher gehörst du ihm."

Hans Kammerlander
Südtiroler Bergsteiger
Ferrata
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Willkommen bei Ferrata

hier finden Sie Informationen rund um das Bergwandern und alles, was im weiteren Sinn damit zu tun hat. Die hier beschriebenen Wege und Steige wurden selbst begangen und sollen ggf. eine Anregung für den Besucher dieser Webseite sein, selbst unter Berücksichtigung der eigenen Fähigkeiten Touren in den Bergen und auch auf Klettersteigen zu unternehmen. Es wird jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Angaben hier ohne Gewähr sind und jeder für sein Tun selbst verantwortlich ist.
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Eine weitere Möglichkeit sind die Klettersteige. Klettersteige sind mit Eisenleitern, Eisenstiften, Klammern (als Trittstufen) und (Stahl-)Seilen gesicherte Kletterwege am natürlichen oder künstlichen Fels. Früher wurden Felspassagen von Wanderwegen mit Stahlseilen abgesichert. Daraus entwickelten sich mit  der Zeit Klettersteige, die immer schwierigere Routen für  Nicht-Kletterer begehbar machten. Heute hat sich das Begehen von  Klettersteigen zu einer eigenen alpinen Disziplin weiterentwickelt. Das in einen Klettersteig eingebrachte Eisen dient einerseits der Fortbewegung (zusätzliche Griffe und Tritte), andererseits der Selbstsicherung mit einem sogenannten Klettersteigset. In schwierigen Klettersteigen kann die Selbstsicherung zusätzlich auch durch einen Seilschaftsverband ergänzt werden. Manche Kletterer versuchen, eine Route frei zu klettern, indem sie das in den Steig eingebrachte Eisen lediglich zur  Sicherung und nicht zur Fortbewegung benutzen.

Die italienische Bezeichnung für Klettersteig ist Via Ferrata (Plural: Vie Ferrate), was wörtlich Eisenweg bedeutet und den Charakter gerade moderner Klettersteige sehr gut beschreibt. Die Bezeichnung Via Ferrata  wird nicht nur in Italien verwendet, sondern ist auch im  deutschsprachigen Raum und darüber hinaus in einigen anderen Ländern  üblich.

Man teilt die Strecken beim Bergwandern grob anhand der Schwierigkeiten in Talwanderung (gelb markierter Weg), Bergwanderung (weiß-rot-weiß markierter Weg) und Alpinwanderung (weiß-blau-weiß markierter Weg) ein. Ähnelt die Talwanderung abgesehen von den gebirgsgeländetypischen Bodenverhältnissen noch dem normalen Wandern ohne größere Höhenunterschiede, so beginnt die Bergwanderung dort, wo der Weg sich am Berghang befindet. Von Alpinwanderung spricht man, ganz grob, wenn überwiegend keine Wegspur mehr vorhanden ist. Bei Alpinwanderungen nennt man den Bergwanderer auch Berggänger (in Abgrenzung zum Bergsteiger) oder Alpinist, den Weg Alpine Route. Typischerweise sind von der Talwanderung hin zur Alpinwanderung die Wege schlechter ausgezeichnet und ausgebaut bzw. verschwinden ganz, die Höhen nehmen zu, Gletscher, Eis, Geröllfelder und heikle Wiesenhänge kommen hinzu und die Strecke stellt insgesamt zunehmend größere Anforderungen an Erfahrung, Ausdauer, Ausrüstung und Orientierungsvermögen. Bergwandern wird zur Gratwanderung, wenn sie in größerer Höhe ohne starke Höhenunterschiede verläuft und das Gelände auf beiden Seiten abfällt. Trotz der Differenzierung zum Bergsteigen und Klettern enthalten viele Strecken mit höherem Schwierigkeitsgrad auch Bergsteige- und Kletterpassagen, so dass die Übergänge fließend sein können. Entgegen allgemeiner Annahme stellen die schwierigeren Alpinwanderwege bereits höhere Anforderungen als leichte Hochtouren.
Kontakt
Peter Schneider
96231 Bad Staffelstein
+49 170 9235316
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