Der Hochvogel mit seinen 2.593 m ist der Hauptgipfel der Hochvogelgruppe in den Allgäuer Alpen. Den klettersteigartigen Teil wollten wir, Thomas, Stefan und Peter im August 2005 durchsteigen - doch es sollte anders kommen, als geplant, da uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Am 05.08.2005 gegen 13:00 Uhr machten wir uns bei bestem Wetter vom Parkplatz am Ortseingang von Hinterstein auf den Weg. Um die Wegzeit abzukürzen, fuhren wir jedoch mit dem Bus von Hinterstein bis zum Giebelhaus auf 1.066 m. Dies ist die Endstation des Buslinie. Der Strasse nach links folgend ging es weiter fast bis zum ausgebauten Ende, um dann nach links in einen Waldweg abzubiegen. Dieser führte uns dann an der Unteren Bärgründle-Alpe vorbei zum Prinz Luitpold Haus, das wir als Hüttenstützpunkt ausgewählt hatten. Dort gegen 18:30 Uhr angekommen, wurde sich erst mal häuslich eingerichtet und Quartier bezogen. Am nächsten Tag erwartete uns durch einen nächtlichen Wetterwechsel bedingt regnerisches Wetter. Der Hochvogel war in Wolken verhüllt und nicht zu sehen. So unternahmen wir am Vormittag eine kleine Tour in Richtung Edmund Probst Haus. Doch die Wolkengrenze hing zu tief und es setzte wieder Regen ein, so dass wir uns zur Umkehr entschlossen. Das selbe Spiel war dann am Nachmittag der Fall. Diesmal gingen wir in die andere Richtung zur Fuchskarpitze, die jedoch auch nicht erreicht werden konnte, da uns Wolken und Regen auch wieder zur Umkehr überredeten. So kamen wir dann in unseren Hüttenstützpunkt zurück und waren froh, dass wir unser Quartier schon hatten. Denn so langsam füllte sich das Haus mit Wanderern und Bergsteigern, die froh waren, endlich im trockenen zu sein. Der Service, der hier geboten wurde, verdient an dieser Stelle ein besonderes Lob und ist echt empfehlenswert. Am Sonntag wurde vom Wetter noch eines drauf gesetzt und es ging Schneeregen bei 0 Grad herunter. Oberhalb vom Prinz-Luitpold-Haus war alles weiß. So machten wir uns - wie so viele andere auch - fertig für den Abstieg. Aus den geröllartigen Wegen waren - im Gegensatz zum Aufstieg - mittlerweile kleine Bäche geworden. So war es dann mehr eine Wasserwanderung und die Bäche, die zu überqueren waren, führten viel Wasser talwärts. Den Bus jedenfalls, der vom Giebelhaus nach Hinterstein fährt, haben wir erreicht. Und hier zeigte sich, dass die Kommunikation zwischen den Hüttenwirten in der Gegend und dem Busunternehmer gut funktioniert hat. Statt eines Fahrzeuges, wurden gleich zwei Busse eingesetzt, um die Leute ins Tal zu bringen. Am Auto in Hinterstein wurde dann die nasse Kleidung gegen trockene getauscht, bevor die Heimfahrt angetreten wurde.
Parkplatz am Ortseingang von Hinterstein Das Tal von Hinterstein - dahinter die Hochvogelgruppe Das Giebelhaus - Endstation der Buslinie Wasserfall in der Nähe der Unteren Bärgründle Alpe Die untere Bärgründle Alpe Das Prinz-Luitpold-Haus in Sichtweite Das Prinz-Luitpold-Haus Abendstimmung - Blick Richtung Nebelhorn Der nächste Tag - Wolken und Regen Bei leichten Nieselregen die Gegend erkunden... ... doch es regent stärker und es ging zurück Prinz-Luitpold-Haus mit Bergsee Bis hierher und nicht weiter Im Nebel zurück zur Unterkunft Schnee im Hochsommer Abstieg - erst Schnee- dann Nieselregen Die Schneefallgrenze lag bei etwa 2000 m Die Hochvogelgruppe

Hochvogel und Hintelanger Klettersteig auf einer größeren Karte anzeigen
Hochvogel