Die Heidachstellwand ist ein Teil des Fünf-Gipfel-Klettersteiges am Achensee im Rofangebirge. Dieser Teil des Klettersteiges ist mit dem Schwierigkeitsgrad B/C eingestuft und geht über Klammern, natürlichen Steighilfen, sowie im oberen Teil über eine Seilbrücke nach oben. Am Ende des Steiges erreicht man nach einer kurzen Wanderung den Gipfel der Heidachstellwand mit 2.192 m. Der gesamte Fünf-Gipfel-Klettersteig geht über die Heidachstellwand (2.291m) runter zur Gruberscharte,  dem Rosskopf (2.246 m  C/D und A/B Passagen), der Seekarlspitze (2.261 m – B/C und auch A Passagen), dem Spieljoch (2.236 m – A) zum Hochiss (2.299 m – C/D). Unsere Tour begann am frühen Morgen Parkplatz (N47°25'28.24" - E11°45'5.96") der Rofanseilbahn  und wir fuhren mit einer der ersten Gondel rauf zur Bergstation (N47°26'30.36" - E11°45'48.17"), sie sich in unmittelbarer Nähe der Erfurter Hütte (1.831 m) befindet. Von dort wurde der Einstieg an der Heidachstellwand nach ca. 1 1/2 Stunden erreicht. Kurz vor dem Einstieg (N47°26'55.04" - E11°46'57.65") war doch schon die erste Ansammlung von Klettersteiggehern zu erkennen, da an diesem Tag Hochbetrieb im gesamten Rofan Wander- und Klettergebiet herrschte.  Über einen ersten Steilaufstieg (B/C) im ersten Drittel folgte eine kleine Gehpassage. Danach ging es im Schwierigkeitsgrad B B/C B weiter bis zur Seilbrücke, wo auch uns ein weiterer Stau zu einer Pause überredete. Dank der mitgeführten kurzen Sicherung oder auch Brotzeitschlinge war dies kein großes Problem. Der Steig wird auch in entgegen gesetzter Richtung begangen und gerade an solchen Stellen ist dann warten angesagt.  Nach der Seilbrücke folgte dann noch ein kurzes Stück im B-Bereich. Über das Schrägplateau ging  es zum Gipfel. Nach einer kurzes Rast ging die Tour zuerst in Richtung Klettersteig zurück, der dann rechts (N47°26'45.05" - E11°46'51.64") abwärts führend umgangen bis zur Gruberscharte. Nach der Gruberscharte folgt der Klettersteig zum Rosskopf rauf und es wird nicht um sonst darauf hingewiesen, dass in diesem Teil unter der Wand der Helm aus Sicherheitsgründen zu tragen ist. Dieser Steig ist sehr steinschlaggefährdet.  Da es sich auch hier gleich beim Einstieg (N47°27'14.86" - E11°46'52.52") wieder staute und von oben die Rufe „Achtung Steine“ zu hören waren, querten wir das Geröllfeld unterhalb der Rosskopf-Steilwand zügig und gingen weiter, an der Seekarlspitze vorbei zum Spieljoch. Die Sicherungen hier im Bereich A sind für den geübten Klettersteiggeher so gut wie nicht notwendig. Nach einer etwas längeren Pause auch dem Spieljoch (2.234 m) war es nur noch eine Bergtour, da der Steig zum Hochiss wegen der fortgeschrittenen Zeit rechts liegen gelassen wurde. Nach einem kurzen Aufstieg zum Geschöllkopf (2.039m) wurde der dortige „Adlerhorst“ besichtigt und es ging von dort zurück zur Erfurter Hütte.
Parkplatz an der Seilbahntalstation Die Erfurter Hütte neben der Seilbahnbergstation Auf dem Weg in Richtung Heidachstellwand Die Heidachstellwand Einstieg zum Klettersteig an der Heidachstellwand Unterwegs im Klettersteig Unterwegs im Klettersteig Unterwegs im Klettersteig Unterwegs im Klettersteig Unterwegs im Klettersteig Unterwegs im Klettersteig - Seilbrücke Unterwegs im Klettersteig - Seilbrücke Am Gipfelkreuz der Heidachstellwand Abstieg zur Gruberscharte Die Steilwand am Rosskopf Seilbahnbergstation - Stau vor der Abfahrt Blick vom Geschöllkopf zur Bergstation

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Heidachstellwand