Alpines Notsignal Das alpine Notsignal besteht in der Abgabe von akustischen oder optischen Zeichen, die sechsmal in der Minute mit regelmässigen Zwischenräumen, also alle 10 Sekunden, gegeben werden. Hierauf folgt eine Pause von einer Minute, worauf das Signal wieder in der aufgeführten Weise gegeben wird. Man wiederholt das Notsignal so oft, bis das Antwortsignal erkennbar wird, das dreimal in regelmässigen Abständen, also alle 20 Sekunden abgegeben wird. Als akustische Zeichen gelten Rufe und/oder Pfiffe, als optische Zeichen das Schwenken von Tüchern und Kleidungsstücken, bei Nacht Licht- und Feuerzeichen, sowie deutliche Zeichen mit den Armen, z.B. bei Hubschraubereinsatz. Jeder Bergwanderer oder Klettersteiggeher, der ein solches Signal wahrnimmt, ist verpflichtet, im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe zu leisten. Muss die Bergrettung auf der nächsten Hütte oder im Tal alarmiert werden, sind genaue Angaben von grosser Wichtigkeit. Was ist passiert (Art des Unfalles, Zahl der verletzten Personen, evtl. Art der Verletzungen) Wo ist es passiert (genaue Ortsangabe) Wann war der Unfall (Zeitpunkt der Unglücks) Wie sieht es am Unfallort aus (Wetter, Sichtweite, Gelände) Wer macht die Meldung (Personalangaben) In der heutigen Zeit hat in fast allen Lebensbereichen das Handy Einzug gehalten. So ist es auch in der alpinen Rettung einsetzbar. Wie auf den Seiten des DAV nachgelesen werden kann, ist ein Notruf per Handy europaweit unter der Rufnummer 112 möglich. Ich möchte jedoch darauf hinweisen, das es in den Alpen auf Grund der besonderen geographischen Verhältnisse niemals einen 100 %igen Netzempfang geben wird.
Alpines Notsignal